Ich habe es von Stanisław Lem, von dem metallischen Gestrüpp auf Regis III.
Ich habe es von dem Gravitationsanker, an dem ein havariertes Raumschiff seit Generationen Stück um Stück Richtung Erde geschleppt wird, ohne dass wer an Bord noch wüsste, was das genau ist, der Heimatplanet.
Ich habe es vom Wechsel von der mechanischen zur Kugelkopfschreibmaschine, vom Wechsel zur Typenrad-Schreibmaschine, von der Schönheit der Typenräder, von meiner ersten Schreibmaschine mit Display und Speicher, von einem Vehikel und von dem nächsten.
Ich habe es vom schwarzen Bildschirm, auf dem erschien, was ich tippte, von neuen Sprachen, von Zeichen und Wörtern und Kombinationen, die ich benutzte und sah, dass sie etwas bewirkten.
Ich habe es von meinem ersten tragbaren Rechner, der aussah wie ein altes Kofferradio, von seinen hellen Buchstaben auf blauem Grund.
Ich habe es von den blöden Umfragen, was der Computer für das Schreiben des Schriftstellers bedeutet, von Gabriel García Márquez und seiner Antwort, er könne seitdem länger schreiben und habe keine Rückenschmerzen mehr.
Ich habe es von Jens vom Chaos Computer Club, von seinem Zimmer in Hamburg, wo es 1990 schon aussah wie in dem Klischee, nur viel schöner.
Ich habe es von Bill Gates, Gestalt einer einfachen Zeit.
Ich habe es von Freunden, denen ich sagte, die biologische Evolution ist am Ende, wir werden die Erde verlassen als Zivilisation von Maschinen.
Ich habe es von dem Schweigen der Freunde vor dieser Art Optimismus.
Ich habe es von freundlichen alten Sagen, Prometheus, Pandora, von der Zähmung des einen wie des anderen Feuers und, dass es dieser Tage endlich weiter geht mit uns, vom Rausch, von der Angst, von der Melancholie.