I
Auf uns gekommen
ist nur die Katzenmusik
von Roms Ewigkeit
II
Schön wäre, den Satz
nicht auszudenken, sondern
es spräche der Baum.
III
auf die lateinische Glorie d’Annunzios
Zivilisation
ist Vielfalt. Nur der Barbar
sehnt sich nach Einem.
I
Auf uns gekommen
ist nur die Katzenmusik
von Roms Ewigkeit
II
Schön wäre, den Satz
nicht auszudenken, sondern
es spräche der Baum.
III
auf die lateinische Glorie d’Annunzios
Zivilisation
ist Vielfalt. Nur der Barbar
sehnt sich nach Einem.
Es gibt ein Leben still wie das der stillen Tiere,
achtsam, einander nicht den Weg zu nehmen.
Viel Raum der Welt leert sich hinaus ins All
und sieht dabei blutrot aus wie das letzte Licht.
Die meisten Menschen leben in der Suppenschüssel,
derweil die stillen Tiere in ihrem Zwischenraum
behaupten die Natur, als wär’s ein anderer,
nicht dieser kipplige Planet.
Statt des Geldbriefträgers kommt der Mond
vom Friedrichshain. Statt der Liebe tritt
der wackere Sankt Georg aus der Ecke,
fremd, unbekannt ohne sein Kreuz.
Statt der Krokusse, der zarten Frühlingstöne,
rast der Schlitten auf der Todesbahn.
Statt des Planschbeckens für die Enkel
steht das Leninmonument im Garten.
30. Oktober 2026
“Psalmen” – literarisch-musikalischer Abend mit Sandra Bohrig, Cello
Moderation Dr. Uwe Weise
19 Uhr Frauenkirche zu Meißen
3. November 2026
Lesung im Rahmen von “Literaturforum Bibliothek 2026” – Radeburg
5. November 2026
“Das Alter der Elbe” Kunsthalle Talstraße in Halle/Saale
(in der lfd. Ausstellung ZAUNKÖNIG – Gudrun Petersdorff und Annette Schröter)
10. November 2026
Lesung im Rahmen von “Literaturforum Bibliothek 2026” – Groitzsch
14. November 2026
Teilnahme am “Geschichtenschiff von Děčín nach Pirna”
im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Literaturtage
Abfahrt Děčín 10 Uhr – Ankunft Pirna 13 Uhr
16. November 2026
Lesung im Rahmen von “Literaturforum Bibliothek 2026” – Riesa